Förderung und Weiterentwicklung der Forschungslandschaft in Niederösterreich via NFB

Die NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft, kurz NFB ist daran interessiert, dass Bildungswesen in Niederösterreich weiter zu entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Tochter (100%ig) des Landes Niederösterreich.

Die Ziele, die durch die Gesellschaft (siehe Quelle: https://www.nfb.at/) verfolgt werden, sind grundsätzlich gemeinnütziger Natur. Wer Fragen an die NFB hat, kann diese auch online adressieren. Das Unternehmen hat seinen Sitz in St. Pölten.

An wen richtet sich das Angebot der NFB in Niederösterreich?

Die gemeinnützigen Ziele, die durch die NFB Unterstützung erreicht werden können, sind für viele Bereiche in Österreich interessant. Auf der Homepage der NFB werden zahlreiche Bereiche vorgestellt, die entsprechende Angebote der Förderung annehmen können, bzw. für die diese interessant sein könnten.

Zunächst sind es natürlich Forscher und Forscherinnen, die davon profitieren können, dass die NFB ihre Projekte und ihre Arbeiten unterstützt. Dies gilt auch für komplette Forschungseinrichtungen in Niederösterreich, die mit der NFB in Kontakt treten können und eine gemeinsame Zusammenarbeit erreichen können.

Gleiches gilt für die zahlreichen Bildungseinrichtungen des Landes Niederösterreich. Das bedeutet, dass AkademikerInnen sowie Studierende, aber auch Schüler und Lehrkräfte von dem Angebot der NFB profitieren können.

  • Forschungseinrichtungen sowie Forscherinnen und Forscher
  • Bildungseinrichtungen sowie Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und allgemein Jugendliche
  • Unternehmen der Wirtschaft
  • Soziale Einrichtungen
  • Uvm.

Neben den Bildungseinrichtungen können es auch Unternehmen der Wirtschaft sein sowie gemeinnützige Einrichtungen und ähnliche Organisationen, die mit der NFB zusammenarbeiten können und somit etwas Gemeinnütziges für das Land Niederösterreich erreichen können.

In der Praxis gibt es keine Beschränkungen möglicher Kooperationen mit der NFB, so dass es möglich ist, bei entsprechenden Projekten und Ideen direkt mit der NFB in Kontakt zu treten. Auf deren Homepage werden zahlreiche Zielgruppen genannt, die theoretisch für eine Kooperation in Frage kommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht genannte Zielgruppen ausgeschlossen werden.

Beispiele der Förderung durch die NFB – Fachhochschulförderung und KL Stipendien

Die NFB bietet unter anderem eine Fachhochschulförderung in Österreich an. Sie sorgt somit dafür, dass insgesamt drei Fachhochschulträger in Niederösterreich über das Normkostenmodell gefördert werden. Dies trägt dazu, dass zum Beispiel Studiengänge gezielt gefördert werden können – auch im nichtärztlichen Gesundheitsbereich. Die Basis für diese Förderung stellt das „Fachhochschul-Studiengesetz“ dar, so die Auskunft auf der Homepage der NFB. Dieses Gesetz sieht verschiedene Ziele und Leistungen im Sinne der Fachhochschule vor:

Es soll grundsätzlich dafür gesorgt werden, dass eine Ausbildung auf dem Niveau einer Hochschule möglich ist und zwar mit praxisrelevanten Inhalten. Darüber hinaus ist es notwendig, dass je nach Berufsfeld Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechend und auch in der Zukunft die Lernenden auf ihr Leben und auf die Berufswelt vorbereiten.

Junge Absolventinnen und Absolventen sollen flexibel aufgestellt sein, wenn es um neue berufliche Herausforderungen geht und wenn sie ihr Berufsleben meistern sollen.
So genannte KL Stipendien werden in Österreich ebenfalls durch die NFB vergeben. Dabei gibt es Förderungen im Rahmen des KL Leistungsstipendiums sowie im Rahmen des KL Sozialstipendiums.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass die komplette Abwicklung aller Aktivitäten im Bereich Finanzen und Stipendien über die NFB geleistet wird.

Im Bereich des Gesundheitswesens kooperiert die NFB mit der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften.

Hier können Studierende eine Förderung im Bereich Health Sciences (Bachelor Studiengang) sowie im Bereich Humanmedizin (Master Studiengang) erfahren.

  • Name: Karl Landsteiner Privatuniversität
  • Adresse: Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems an der Donau, Österreich
  • Telefon: +43 2732 720900
  • Internet: https://www.kl.ac.at/

Die Universität ist eine junge und moderne Forschungseinrichtung, die vor allem Gesundheitsstudiengänge anbietet. Sie wurde im Jahr 2013 eröffnet.

NÖ Kursgeld für Schülerinnen und Schüler in Österreich

In Niederösterreich kann das NÖ Kursgeld vergeben werden, wenn es darum geht, dass Lehrlinge sowie Schülerinnen und Schüler entsprechend besser qualifiziert werden. In der Praxis wird das Geld im Auftrag des Landes über die NFB vergeben.

Bekannt wurde dieses Angebot bereits im Jahr 2003, damals noch unter dem Namen Kursgeld 2.0, welches von Landeshauptmann Dr. Erwin Pöll etabliert worden ist. Zum Start in den September 2017 wurde es unter dem derzeitigen Namen NÖ Kursgeld fortgesetzt.

Das Kursgeld kann in Niederösterreich über einen eigenen Antrag angefordert werden. Dieser Antrag kann komplett über das Internet gestellt werden. Es ist möglich, dass Schülerinnen und Schüler sowie als auch Lehrlinge das Geld beantragen können, um eine entsprechende Höherqualifizierung für den Arbeitsmarkt zu finanzieren.

  • Name: NÖ Kursgeld
  • Charakterisierung: Fördergelder für die Weiterbildung beruflicher Natur
  • Zielgruppe: SchülerInnen und Lehrlinge
  • Sponsor: Das Land Niederösterreich mit den Abteilungen für Wissenschaft und Forschung
  • Internet: https://www.noekursgeld.at

Die entsprechenden Vergabemodalitäten werden durch die NFB in Niederösterreich geregelt.

Welche Stipendien werden durch die NFB in Niederösterreich gefördert?

2 Stiftungsprofessuren an der Uni Krems gefördert!

Durch den Gesundheits- sowie Sozialfonds in Niederösterreich werden derzeit zwei Stiftungsprofessuren an der Donau-Universität in Krems gefördert. Über die NFB wird die komplette Abwicklung der Förderung koordiniert.

Darüber hinaus wird ein Kompetenzzentrum für die Ökonomie der Gesundheit ebenfalls über den Gesundheits- und Sozialfonds gefördert und über die NFB abgewickelt.
Ziel der Förderung ist es grundsätzlich, dass die klinische als auch die wissenschaftliche Forschung sowie die Lehre an der Donau-Universität Krems gefördert wird. Darüber hinaus sollen Förderzahlungen und zahlreiche Prozesse im Bereich Vermittlung sowie Abwicklung über die NFB abgewickelt werden.

TOP Stipendien seit 2001 in Österreich bekannt

In Niederösterreich wurden erstmalig im Jahr 2001 die so genannten TOP Stipendien vorgestellt und zwar bereits im Jahr 2001 durch den damaligen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Durch die darauffolgende Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurden diese weitergeführt.

Ziel ist es unter anderem Studien zu fördern, die sich am Arbeitsmarkt orientieren und die entsprechend zukunftsweisend aufgestellt sind. Vor allem jene Bereiche, deren Bildung von der Wirtschaft gefordert wird, sollen durch die TOP Stipendien gefördert und unterstützt werden.

Die Förderung kann individuell sehr unterschiedlich gestaltet werden. Anzumerken ist, dass die Anträge direkt über das Online Portal zu den TOP Stipendien eingereicht werden kann.
Die TOP Stipendien richten sich an Studierende in Niederösterreich. Es dürfen sich Studierende aller niederösterreichischen Hochschulen (mit Ausnahme der Donau-Universität Krems) bewerben. Darüber hinaus dürfen sich Studierende aller österreichischen Hochschulen mit den Fächern Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften so Gesundheitswissenschaften bewerben

(siehe Quelle: http://www.topstipendien.at)

Die Fördergelder werden durch das Land Niederösterreich vergeben und zwar durch die Abteilungen Wissenschaft und Forschung sowie durch die Abteilungen Umwelt- und Energiewirtschaft.

Zukunft Preis 2019: Wissen schaf[f]t – kurz WZP

Der WZP wird einmal im Jahr in Niederösterreich durch die NFB vergeben. Bereits seit 2018 richtet er sich nach den Stoßrichtungen aus, die im FTI Programm für Niederösterreich definiert worden sind.

Mögliche Preisträger können den WZP zum Beispiel für ihre Abschlussarbeiten (Master bzw. Diplom sowie Dissertation bzw. PhD) erlangen. Darüber hinaus können auch vorwissenschaftliche Arbeiten sowie Ideenwettbewerbe mit dem entsprechenden Preis geehrt und ausgezeichnet werden.

Für das Jahr 2019 konzentriert man sich bei der Preisvergabe auf das Thema „Bewusstseinsbildung: Wissenschaftsvermittlung und Wissenschaftskommunikation“. Teilnehmer können aus allen FTI Programm Themenfeldern vorgeschlagen werden.

Die Frist zur Einreichung beginnt am 24. April und läuft bis zum 31. Mai 2019. Die Einreichung ist über das digitale Einreichsystem des NFB vorzunehmen. Die Verleihung der Preise findet dann im Rahmen der Wissenschaftsgala statt, die durch das Land Niederösterreich im Herbst 2019 ausgereichtet wird.